Natürlich aussehende Gesichtszüge zeichnen

Das Zeichnen eines Porträts erfordert Zeit und Geschick. Eine Aufteilung nach den einzelnen Gesichtsmerkmalen ermöglicht es aber, sich auf einzelne Aspekte zu konzentrieren und diese zu üben, bevor alles zusammengesetzt wird. In diesen Lernprogrammen kannst du zuverlässig lernen, wie man ein Gesicht zeichnet.

Kopf

Bevor du mit dem Zeichnen von Gesichtszügen beginnst, solltest du natürlich wissen, wie man den Kopf zeichnet. Eine natürlich aussehende Kopfform zu zeichnen, ist für Anfänger nicht einfach. Je nachdem, aus welchem Winkel du die Kopfform zeichnest, gibt es unterschiedliche Herausforderungen. In diesem Lernprogramm zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt einen natürlich aussehenden Kopf zeichnest.

Nase

Die Aufgabe, eine Nase zu zeichnen, solltest du dir zuerst vornehmen, denn die Nase ist das Gesichtsmerkmal, das sich mit Stift und Papier am einfachsten darstellen lässt. Je nachdem, ob du ein Gesicht von vorn oder im Profil zeichnen möchtest, gibt es hier unterschiedliche Methoden.

Mit einem Grundraster aus drei Quadraten in der Horizontalen und zwei Quadraten in der Vertikalen kannst du sicherstellen, dass die Proportionen der Nase stimmig bleiben, wobei sich ein Nasenloch im linken unteren Feld und das andere im rechten unteren Feld befindet. Verwende im Profil ein größeres Raster: Das Nasenloch sollte durch die mittleren Quadrate nach unten verlaufen, damit die Proportionen stimmen.

Eine einfachere Nase erhältst du, wenn du ein Dreieck mit einer Rautenform am unteren Rand zeichnest, dann die Nasenlöcher einzeichnest und und oben und unten Schatten hinzufügst, um der Nase mehr Detail zu verleihen. Wenn du die Nase schattierst, damit sie darunter dunkler aussieht, wirkt sie realistischer.

Augen

Das Zeichnen der Augen kann sich als große Herausforderung erweisen, da sie der bei weitem detaillierteste Bereich des Gesichts sind. Am besten beginnst du mit einer einfachen Ellipse, um die Grundform des Auges wiederzugeben. Du kannst freihändig vorgehen oder, falls du ganz genau sein möchtest, ein Raster verwenden, um zu gewährleisten, dass sie die richtige Größe und Form haben.

Denke beim Zeichnen eines Gesichts von vorn daran, dass Iris und Pupille vollkommen rund sind. Dies ist sehr wichtig, wenn du ein fotorealistisches Ergebnis oder eine realitätsgetreue Darstellung erzielen möchtest.

Wichtig ist auch ein grundlegendes Verständnis davon, wie Schattierungen funktionieren. Die Pupillen sollten so dunkel wie möglich sein, während die Iris so gemustert sein sollte wie in der Realität auch. Mithilfe einer leeren Fläche kannst du einen Lichtreflex im Auge andeuten und deinen Zeichnungen so einen professionelleren Touch verleihen. Wenn du den Bereich über dem Auge schattierst, kannst du auch einen netten Schatteneffekt erzeugen.

Wangen

Das Zeichnen von Wangen mag auf den ersten Blick einfach erscheinen: zwei geschwungene Linien zu beiden Seiten eines Porträts. Um Wangen realistisch aussehen zu lassen, ist jedoch eine Menge Feinarbeit erforderlich.

Eine einfache Möglichkeit, Wangen richtig hinzubekommen, besteht darin, zunächst zwei sich überlappende Kreise übereinander und dann ein Kreuz zwischen den vertikal und horizontal am weitesten auseinanderliegenden Punkten einzuzeichnen. Die beiden unterhalb des Kreuzes liegenden Bereiche des unteren Kreises stehen jetzt für die Wangenknochen. Hier kannst du weiterarbeiten, sobald Nase und Augen fertig sind.

Es ist wichtig zu wissen, wie dieser Bereich schattiert wird. Am besten lässt sich die Schattierung einer Wange nachvollziehen, wenn man sich eine Kugel vorstellt. Der obere Bereich ist am hellsten, von da an geht es über die mittleren Töne bis zu dunklen Tönen im unteren Bereich. Eine Seite liegt ganz im Schatten, die andere ist in einem helleren Grau gehalten. Letzteres hängt davon ab, in welche Richtung die Person blickt und woher die Lichtquelle kommt.

Mund

Wie man einen Mund zeichnet, hängt davon ab, ob der Mund der porträtierten Person offen oder geschlossen sein soll. Ein offener Mund, bei dem Zähne zu sehen sind, ist wesentlich schwerer zu zeichnen als ein geschlossener Mund.

Um den grundlegenden Umriss der Lippen zu erfassen, zeichne zunächst eine horizontale Achse und dann ein Dreieck über die Mitte. So hast du Platz, um eine geschwungene Linie über der Linie innerhalb des Dreiecks zu zeichnen, die die Einkerbung in der Mitte der Oberlippe darstellt. Der Bereich unterhalb der Linie ist für die vollere Unterlippe gedacht. Denke daran, dass die Oberlippe meist dunkler ist und entsprechend schattiert werden sollte. Außerdem ist zu beachten, dass Lippen meist nicht stark ausgeprägt sind – es sei denn, die dargestellte Person ist geschminkt.

Das Zeichnen von Zähnen kann sich als schwierig erweisen. Achte darauf, dass es zwischen den einzelnen Zähnen keine harte Linie geben sollte. Stattdessen solltest du Schattierungen und feine Linien verwenden, sodass sie nicht vollkommen getrennt voneinander aussehen. Zähne weiter hinten im Mund sollten dunkler schattiert werden. Nutze dazu ein Raster, um sicherzustellen, dass die Zähne sich im richtigen Verhältnis zueinander befinden und die Perspektive nicht verzerrt wird.

Augenbrauen

Die Augenbrauen werden schnell als zweitrangig betrachtet, doch ist es sehr wichtig, sie richtig hinzukriegen, wenn man lernen will, ein Porträt richtig zu zeichnen.

Anstatt sofort mit den Haaren zu beginnen, sollten die Augenbrauen als einfache Form von der Spitze des Brauenbogens aus eingezeichnet werden. Der Einsatz von Schattierungen ist hier wichtig, ebenso wie die Verwendung eines weicheren Stiftes, mit dem du dunklere Töne akzentuieren und Haare einzeichnen kannst, um dem Gesicht mehr Detail zu verleihen. Dies sollte mit dünnen Strichen geschehen, wobei die Haare zum Ende der Augenbraue hin dicker werden und spitzer zulaufen.

Mit dickeren Augenbrauen kannst du einem Gesicht ein markanteres, robusteres Aussehen verleihen; falls du einen weiblicheren Look haben möchtest, wähle eine dünnere Form.

Haaransatz

Den Haaransatz richtig zu treffen, ist ein wichtiger Aspekt beim Zeichnen von Kopf und Gesicht. Tatsächlich sollte er früh festgelegt werden, noch bevor du deinem Porträt erste Haare hinzufügst. Zu wissen, wo sich der Haaransatz befindet, erlaubt es dir, die Proportionen eines Gesichts richtig zu erfassen und sicherzustellen, dass die Stirn die richtige Größe hat und Merkmale wie Augen und Nase nicht zu hoch erscheinen.

Spare einen Bereich am Oberkopf für die Haare aus. Ein gerader Haaransatz erscheint als geschwungene Linie über der Stirn, während ein spitzer Haaransatz eine Spitze in der Mitte der Stirn aufweist. Geheimratsecken wiederum liegen weiter hinten auf dem Kopf.

Zeichne dies in leichten Strichen ein. Wenn du dann später das Haar und eine Frisur zeichnest, kannst du sie wieder ausradieren. Die Linien sollen als Bezugspunkt dafür dienen, wo das Haar beginnt und wie es der porträtierten Person in das Gesicht fällt.

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