Grundlagen der Fotobearbeitung – Wichtige Prinzipien und Regeln

 

Wenn du diese grundlegenden Prinzipien der Fotobearbeitung berücksichtigst, kannst du dich ganz beruhigt an die Bearbeitung deiner Fotos machen. Egal, ob es darum geht, zu lernen, wie man Fotos richtig zuschneidet, oder zu entscheiden, wie und wann Fotos retuschiert werden sollten – halte dich an diese Regeln und deine Bilder sehen schärfer und detailreicher aus und behalten ihre Qualität.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 1
Niemals das Original bearbeiten

Du solltest unbedingt eine Kopie des Bildes machen, an dem du arbeitest, zum einen zur Sicherung und zum anderen, damit du darauf zurückgreifen und wieder ganz neu anfangen kannst, falls dir deine Bearbeitungen nicht gefallen oder du einen ganz anderen Ansatz ausprobieren möchtest. Ebenso wichtig ist es, bei der Durchführung von Änderungen in einer Fotobearbeitungssoftware Ebenen zu verwenden, damit das zugrunde liegende Originalbild unverändert bleibt. Auf diese Weise steht dir immer eine schnelle und einfache Referenz zur Verfügung, um zu schauen, wie das Original aussah, bevor du damit begonnen hast, Farben zu optimieren, bestimmte Bereiche zu retuschieren und mit dem Kontrast zu experimentieren.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 2
Herausschneiden, was nicht wichtig ist

Das Zuschneiden gehört zu den grundlegendsten Werkzeugen einer Fotobearbeitungssoftware, aber auch zu denen mit der größten Wirkung. Wenn du dieses richtig beherrschst, kannst du die Teile eines Bildes entfernen, die wenig Aussagekraft besitzen, um so stärker die hervorzuheben, die für die Bildaussage wichtig sind. Das kann bedeuten, großflächige Hintergründe aus einem Porträt- oder Tierfoto zu entfernen oder bestimmte Größen und Seitenverhältnisse zu verwenden, damit eine Aufnahme perfekt aussieht. Ein Verhältnis von 6:5 eignet sich gut für ein Bild mit einer Breite von 600 Pixeln. Quadratische Zuschnitte sind eine eindrucksvolle Alternative.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 3
Perspektive und Qualität bei Größenänderungen beibehalten

So einfach das klingen mag, so wichtig ist es, die Größenverhältnisse beizubehalten, wenn du die Größe eines Bildes änderst. Das bedeutet, dass das Verhältnis von Breite zu Höhe gleich bleiben muss, um die Perspektive beizubehalten und zu verhindern, dass ein Bild verzerrt oder gestreckt wird. Wenn du Bilder um mehr als 100 Prozent vergrößerst, werden sie pixelig. Allerdings ist es durch Neuberechnung möglich, die Größe eines Bildes ohne Qualitätsverluste zu ändern. Bei der Neuberechnung wird die Anzahl der Pixel in einem Bild geändert. Du kannst in einer Fotobearbeitungssoftware auch die Auflösung und damit die Qualität des resultierenden Bildes ändern – so haben Bilder für das Internet meist eine niedrigere Auflösung als Bilder für den Printbereich.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 4
Nicht zu viel Retusche

Das Retuschieren von Haut und anderen Aspekten eines Bildes gehört zu den Tätigkeiten in der Fotobearbeitung, die am meisten Spaß machen. Wer grundlegende Bearbeitungswerkzeuge wie die zur Bereichsreparatur oder zum Kopieren bzw. Klonen beherrscht, kann Bilder schnell bereinigen, um sie schöner aussehen zu lassen. Diese Funktionen sollten jedoch sparsam eingesetzt werden. Der übertriebene Einsatz von Retuschetechniken in Porträts lässt Motive schnell unrealistisch erscheinen, während übermäßiges Klonen dazu führt, dass Landschaften fremdartig und künstlich wirken, insbesondere, wenn du eigentlich ein natürliches Aussehen beibehalten möchtest. Diese Regel gilt auch für Farbe und Sättigung. Wenn du hier übertreibst, kann die Bildbearbeitung übertrieben wirken, und du musst zum Original zurückkehren und von vorn beginnen.

Alle Wacom Stifttabletts verfügen über Drucksensitivität und bieten so eine bessere Kontrolle über Strichbreite, Deckkraft und Strichintensität.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 5
Kontrast richtig einstellen

Das Erzielen des perfekten Kontrasts in einem Bild sollte in jedem Bildbearbeitungsprogramm oberste Priorität haben. Bei Verwendung der grundlegenden Bildbearbeitungswerkzeuge zur Optimierung eines Fotos kann es jedoch passieren, dass die dunklen Bereiche zu dunkel und die hellen Bereiche ausgewaschen aussehen. Deshalb solltest du dich stattdessen mit der Verwendung von Tonwertkorrekturen und Gradationskurven in deiner Fotobearbeitungssoftware vertraut machen. Damit kannst du den Kontrast eines Bildes wesentlich besser einstellen, da du bestimmte Bereiche korrigieren und Schatten und Mitteltöne nach Belieben festlegen kannst. Wenn du dich mit diesen Funktionen vertraut machst, wird das schnell dazu führen, dass deine Bilder vom Bildschirm quasi ins Auge "springen".

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 6
Auf die Bildschirmkalibrierung achten

Wenn du deine Fotobearbeitungsfähigkeiten perfektionieren willst, solltest du auch lernen, wie du deinen Monitor für die Bildbearbeitung kalibrierst. Du kannst dies über deinen Computer tun oder aber über spezielle Hardware, die deinen Bildschirm prüft, um sicherzustellen, dass die auf deinem Display gezeigten Farben perfekt sind. Das bedeutet, dass beim Drucken von Bildern keine Probleme auftreten und du nicht feststellen musst, dass die gedruckten nicht mit den angezeigten Farben übereinstimmen.

Grundlagen der Fotobearbeitung, Prinzip Nr. 7
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